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DIE ERSTE MUSMIG-DIREKTION

 

Im Rahmen der Wienwoche, gefördert von der Stadt Wien, in Kooperation mit der Akademie der Bildenden Künste und Radio Orange hat am 16.09.2023 in der Aula der Akademie der Bildenden Künste das Marathon-Plenum des MUSMIG seine erste Direktion bestellt.

 

Nach alter österreichischer Tradition wurde diese von den Kurator*innen des Plenums, Ljubomir Bratić, Elena Messner, Gabriela Urrutia Reyes und mit Hilfe von Petra Sturm nach einem aufwändigen achtstündigen Bewerbungsprozess und nach knapp vierzig künstlerisch-theoretischen Interventionen aus der Wundertüte gezogen.

 

 

Die Ziehung aus der Wundertüte: Von links nach rechts: Petra Sturm, Elena Messner, Gabriela Urrutia Reyes, Ljubomir Bratić,  Mehmet Emir, Araba Evelyn Johnston-Arthur, Savo Ristić, Mariama Nzinga Diallo, Lia Kastiyo-Spinósa. Foto: Peter Horn
Die Ziehung aus der Wundertüte: Von links nach rechts: Petra Sturm, Elena Messner, Gabriela Urrutia Reyes, Ljubomir Bratić, Mehmet Emir, Araba Evelyn Johnston-Arthur, Savo Ristić, Mariama Nzinga Diallo, Lia Kastiyo-Spinósa. Foto: Peter Horn
Die MUSMIG-Direktion, Foto: Peter Horn
Die MUSMIG-Direktion, Foto: Peter Horn

 

WIR STELLEN DIE DIREKTION VOR:

 

Im Foto von links nach rechts: Mehmet Emir, Araba Evelyn Johnston-Arthur, Mariama Nzinga Diallo, Lia Kastiyo-Spinósa, Anna Seidel, Savo Ristić. Foto: Peter Horn

 

Mehmet Emir, geboren 1964 in Hozat/Tunceli/ Türkei, seit 1981 in Österreich, ist Künstler mit Schwerpunkt Fotographie sowie Musiker und Sozialarbeiter. In Wien war er anfangs als Hilfsarbeiter (Straßenbau) und Lagerarbeiter tätig. Er war u.a. Mitarbeiter der Stadtzeitung Augustin und arbeitete in der Fotoredaktion der Zeitschrift Stimme von und für Minderheiten von der Initiative Minderheiten. Er studierte von 2006-2010 Kontextuellen Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien. Als Musiker arbeitete er mit den Musikgruppen Orientexpress, Gülistan, Lakis und Achwach, Lena Rotstein und zuletzt Wiener Tschuschenkapelle in Wien zusammen (Tonaufnahmen; 4 Schallplatten und CDs). Seit 2016 ist er am Institut für Sozialanthropologie (Geschichte der Ethnographien Asiens) beschäftigt. mehmet-emir.com

 

Mariama Diallo, geboren 1989 in Kamsar, Guinea, ist Aktivistin und Panafrikanistin, Künstlerin, Fotografin und Performerin. Sie studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien Kontextuelle Malerei in Österreich. Ein Schwerpunkt in ihrer künstlerischen Praxis bildet die Analyse rassistischer Körperpolitiken, denen sie ermächtigende Gegenentwürfe entgegensetzt. Sie beschäftige sich vertieft mit Geschichtsschreibung und der Diaspora. Ihre Arbeiten haben aktivistischen Charakter und zielen darauf ab, Gegenwart zu reflektieren und danach zu handeln. Sie ist Teil des Kollektivs des Schwabinggrad Ballet und Arrivati  in Hamburg.

 

Lia Kastiyo-Spinósa ist Redakteurin, Autorin und Künstlerin mit Schwerpunkt Poesie, Performance und Multimedia-Collage. Sie stammt aus der Karibik und ist seit ihrer Kindheit eine migrierte Person. Migration ist ein zentraler Bestandteil ihrer politischen Praxis, und sie kritisiert, wie der Kolonialismus uns in eine hegemoniale, zerstörerische Lebensweise eingeschlossen hat. Seit 2019 ist Lia Teil des Redaktionsteams von migrazine-Online Magazin von Migrant*innen für Alle und derzeit ist sie für den Kulturbereich des Vereins maiz-autonomes zentrum von & für migrantinnen in Linz zuständig. Sie hat mit folgenden Organisationen kollaboriert: Grupo Latinoamericano de Estudio, Formación y Acción Feminista (GLEFAS), Hypatia: A Journal of Feminist Philosophy, dem Feministischen Referat der HochschülerInnenschaft der Universität Wien, UNAM- México, WIEN WOCHE Festival, unter anderen. liakastiyospinosa.cargo.site

 

Anna Seidel ist Literaturwissenschaftlerin und Slawistin. Die 1988 als Tochter polnischer Eltern geborene Wienerin ist tief in der Wiener ‚Polonia‘ verwurzelt und lebt zwischen Wien und Berlin. Vor ihrer aktuellen wissenschaftlichen Tätigkeit an der Humboldt-Universität zu Berlin arbeitete sie als Kulturmanagerin bei der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, dem Internationalen Comedy Filmfestival und der Berlinale.

 

Savo Ristić wurde 1978 als viertes Kind eines Gastarbeiterehepaars aus dem damaligen Jugoslawien geboren. Er ist Autor, Obmann sowie Gründer des Vereins "KUM - Verein Kunst und Menschen" und Initiator eines Gastarbeiter*innen Denkmals in Wien.

 

 

 

 

 

TEILNEHMENDE DES PLENUMS UND DER DIREKTIONSSUCHE IN DER AULA DER AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE

 

 

Elena Messner, curator

Ljubomir Bratić, curator

Gabriela Urrutia Reyes, curator

 

Participants:

 

Aleksandra Panek
Alice Fehrer
Andreas Görg
Andrea Vezga Acevedo
Anna Leder
Araba Evelyn Johnston-Arthur
Camilo Antonio
Construction Choir Collective
Deniz Güvensoy
Elena Messner
Fiona Steinert
Franz Prüller
Gabriela Urrutia Reyes
Georg Kö
Gizem Gerdan
Handan Özbas
Irene Lucas
Regina Wonisch
Katarzyna Winiecka
Kathrin Herm
Lia Kastiyo-Spinósa
Lisa Bolyos
Ljubomir Bratić

Louis Hofbauer
MA16
Mariama Nzinga Diallo
MIGRAZINE
Natalie Deewan
Oluchukwu Akusinanwa (aka LoveMore)
Persson Perry Baumgartinger
Petra Sturm
Radio MUSMIG hosted by Orange 94.0
Radostina Patulova
Renate Oblak
Robert Foltin
Rubia Salgado
Ruby Jana Sircar
Stefan Nussbaumer
Topoke
UNDOK, Anlaufstelle zur gewerkschaftlichen Unterstützung undokumentiert Arbeitender
UrbanNomadMixes
Vlatka Frketić
Yoyo Sounds
Zoe Gudović
Zuzana Ernst